Silanvernetzung
Silanvernetzung ist ein zweistufiger, nasschemischer Prozess, mit dem vorwiegend Polyethylen vernetzt wird. Ihre Vorteile gegenüber der Strahlenvernetzung sind die homogenere Verteilung der Vernetzungsstellen in Folge der Schmelzedispergierung der Silanmoleküle sowie die geringeren Investitions- und Energiekosten, beispielsweise durch Wegfall der Strahlenschutzvorkehrungen. Überzeugend an der Silanvernetzung sind aber auch die erhöhte Alterungsbeständigkeit und die verbesserten mechanischen Eigenschaften.